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10.04.2026
Bericht Quartalsstammtisch Freie Wähler Hirschau

Zum Quartalsstammtisch der Freien Wähler Hirschau konnte Vorsitzender Franz Dorfner zahlreiche Zuhörer im Gasthof Weich begrüßen. Er präsentierte die Ergebnisse der Kommunalwahlen im März und erläuterte die erreichten Werte. Mit ihren Wahlauftritten waren die Freien Wähler sehr erfolgreich: Ihr Stimmenanteil stieg von 21,8 % im Jahr 2020 auf 26,2 % in diesem Jahr. Dies zeigt, dass die lösungsorientierte Arbeit der bisherigen FW-Stadträte von der Bevölkerung gut angenommen wurde. Auch in der kommenden Legislaturperiode soll diese konstruktive Mitarbeit fortgesetzt werden.

Die guten Wahlergebnisse belegen zudem, dass die Freien Wähler mit ihrer eigenen Liste sehr starke Kandidaten aufgestellt hatten. Im Vergleich zu anderen Listen gab es bei den einzelnen Kandidaten keine großen Unterschiede in den Ergebnissen.

Auch mit den Resultaten der Kreistagswahl zeigte sich Franz Dorfner zufrieden: Er wurde erneut in den Kreistag gewählt. Auch die anderen drei Hirschauer Bewerber erzielten gute Ergebnisse. Leider schnitt der gesamte östliche Landkreis mit allen Bewerbern vergleichsweise schwach ab. Im Vergleich zu Auerbach und Umgebung ist die Anzahl der Vertreter im künftigen Kreisparlament im Verhältnis zur Einwohnerzahl deutlich geringer.

Anschließend gab Stadträtin Johanna Erras-Dorfner ihre Einschätzung zum kürzlich beschlossenen Haushalt 2026 ab. Trotz außerordentlich hoher Gewerbesteuereinnahmen ist eine Kreditaufnahme erforderlich. Die hohen Einnahmen resultieren aus einer einmaligen Nachzahlung, weshalb berücksichtigt werden muss, dass für das Jahr 2028 eine hohe Kreisumlage zu erwarten ist. Dafür müsste eigentlich eine Rücklage gebildet werden – was jedoch nicht möglich ist.

Für den Neubau des Antonius-Kindergartens, ein Stiftungs-Kindergarten, ist vorgesehen, die Rücklagen der Stiftung zu nutzen. Zur Schulsanierung äußerte sich Erras-Dorfner ebenfalls sehr vorsichtig: Das aktuelle Konzept benötigt noch mehrere Genehmigungen, ohne die die Sanierung nicht fortgeführt werden kann. Daher ist der geplante Zeitrahmen voraussichtlich nicht einzuhalten.

Den Abschluss bildete eine lebhafte Diskussion mit den Zuhörern.